Archiv für Oktober 2010

Es gibt noch Bustickets !

Es gibt noch Busfahrkarten zur Großdemo in Dannenberg. (7. November 7:00 Uhr von Wuppertal aus.) Tickets für 20€ /10€ gibts über mina-knallenfalls@web.de oder im Büro der Wuppertaler Grünen in der Friedrich Ebertstr.

Lasst den Geiern nicht das Land!

Wuppertaler Bus ins Wendland

Wir organisieren einen Bus zur Demo nach Dannenberg. Los gehts am Samstag Morgen 6. Nov. um 7:00 Uhr am Hauptbahnhof, die Rückfahrt ist nach der Demo. Bustickets gibts u.a. bei der Veranstaltung oder über mina-knallenfalls@web.de

Wuppertaler Mobilisierungsveranstaltung am So., 24. Oktober ab 17 Uhr in der Börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal – Atomkraft : Schluss jetzt!

Die Castor-Gruppe Bergisch Land, Bündnis 90/DIE GRÜNEN KV Wuppertal, das Ökologie-Referat der Universität Wuppertal, Freibeuter und Grüne Uni Wuppertal, Lira und der AStA Universität Wuppertal laden alle Generationen der Anti-Atom-Bewegung herzlich ein.

Es wirken und diskutieren mit:

Fortschrott, der Börsen-Chor, Anti-Atom-AktivistInnen aus dem Wendland, Hermann Ott MdB Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Klima-Forscher und ein Vertreter der Castor-Gruppe Bergisch Land.

Alles Wissenswerte über den Castor-Transport am Wochenende 06./07.11., über die Großdemo in Dannenberg, über Schottern und Blockieren, über Camps und gemeinsame Anreise. Ein buntes Programm mit uralten Filmen zur Geschichte der Anti-Atom-Bewegung ist in Vorbereitung.

Wir organisieren einen Bus zur Demo nach Dannenberg. Los gehts um 7:00 Uhr am Hauptbahnhof, die Rückfahrt ist nach der Demo. Bustickets gibts u.a. bei der Veranstaltung oder über minaknallenfalls@web.de

Weitere Mobilisierungsveranstaltungen:

31.10.10 15:00 vor dem Knastneubau Scharpenacken Aktionstraining

31.10.10 ab 22.00 AZ Wuppertal Soli für die Wendland-FahrerInnen

Du und Ich – Entgleisung jetzt (elektronische Tanzmusik)

02.11.10 19:30 AZ Letztes Castor-Vorbereitungstreffen

Umsonst is dat nie

Umsonst is dat nie from Weltfilme on Vimeo.

Arbeiterjugend und Nationalsozialismus in Wuppertal.
In dem Film werden fünf Wuppertaler vorgestellt, die vor 1933 in politischen Organisationen der Arbeiterjugendbewegung aktiv waren. Werner Krähkamp und Rudi Höffgen im Kommunistischen Jugendverband, Alma Kettig im Sozialistischen Jugendverband, Paula Benner und Hans Schmitz in der syndikalistisch-Anarchistischen Jugend. Im Mittelpunkt des Filmes stehen ihre Erlebnisse und Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus, durch die ihr Leben entscheidend geprägt wurde.
© 1993 Volker Hoffmann, Jörg Lange, Dieter Nelles, 50 Minuten

Baustelle Revolution – Veranstaltung mit Lucio Urtubia

Baustelle Revolution – Veranstaltung mit Lucio Urtubia.

Dienstag, 19. Oktober, 19:30 Uhr
im Naturfreundehaus Köln-Kalk
Kapellenstr. 9 (U-Bahn 1/9 Kalk Kapelle)
In Zusammenarbeit mit dem Jugendclub Courage e.V.
Eintritt frei

Lucio war aktiv im militanten Widerstand gegen die Franco-Diktatur und hat Banken überfallen. Er hat Che Guevara getroffen und den Mai 1968 in Paris erlebt. In seinen Fälscherwerkstätten wurden für GenossInnen und Verfolgte Papiere aller möglichen Länder gedruckt. Opfer seines größten Coups war die Citibank. Lucio und seine Freunde druckten zentnerweise deren Travellerschecks nach und erbeuteten damit Millionen für den internationalen Widerstand. Die Fälschungen tauchten auf der ganzen Welt auf und waren so gut, dass sie in den Filialen nicht erkannt werden konnten. Lucio wurde 1980 mit einem Koffer voll gefälschter Schecks verhaftet. Aber obwohl er im Knast saß, tauchten weiterhin überall die Fälschungen auf. Um dem Spuk ein Ende zu bereiten, sah sich die Citibank schließlich gezwungen, mit dem Arbeiter und Anarchisten zu verhandeln und auf seine Bedingungen einzugehen: Sie verzichtete auf die Strafverfolgung und zahlte noch einmal eine ordentliche Summe – im Gegenzug übergab ihnen Lucio die Druckplatten.

Während er die Bewegungen mit Papieren und Geld versorgte, verdiente Lucio den eigenen Lebensunterhalt mit seiner Arbeit als Maurer und Fliesenleger. Jeden Morgen erschien er pünktlich auf der Baustelle. Nur wenige wussten von seinen nächtlichen Aktivitäten. Erst im Ruhestandsalter brach er sein Schweigen. 2007 erschien im Baskenland ein Film über ihn:

Lucio – Anarchist, Bankräuber, Fälscher, aber vor allem … Maurer.
von Jose Mari Goenaga und Aitor Arregi (sp./fr. mit dt.UT, 93 min)

2008 erschien im baskischen Verlag Txalaparta seine Autobiografie, die jetzt auch in deutscher Übersetzung vorliegt:

Lucio Urtubia
Baustelle Revolution – Erinnerungen eines Anarchisten.
Aus dem Spanischen von Alix Arnold und Gabriele Schwab.
Assoziation A, Berlin / Hamburg 2010.
ISBN 978-3-935936-84-2 | 256 Seiten | 19.80 €
www. assoziation-a.de




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